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Stadtführungen in Köln für neugiere Kinder und Erwachsene

Das Hahnentor zu Köln
Übergabe der Stadtschlüssel an die Frazosen
Als Köln französisch wurde
Franz Ferdinand Wallraf
Die Legende von 4711
Wie das Kölnisch Wasser zu seinem Namen kam
4711 und die Franzosen
Die Marsaillaise zu jeder vollen Stunde
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Als Köln französisch wurde!

Ganze 20 Jahre waren die Franzosen in Köln. Von 1794 bis 1814 waren sie die Stadtherren. Es war die Zeit, als Köln französisch wurde.

Köln unter den Franzosen

Als die französischen Truppen am westlichen Horizont auftauchten, übergab der damalige Oberbürgermeisten dem Komandanten die Stadtschlüssel. Und damit begann die 20-jährige Besetzung der freien Reichsstadt und damit ihr Ende.

 

Hätten die Kölner vorher gewusst, wie sich ihr Leben verändern würde, hätten sie wahrscheinlich lieber ihre Stadt verteidigt. Was für die festgefahrenen Domstädter ein Fluch war, entpuppte sich für die Stadt als Segen. Sie erlebte den Aufstieg in die Neuzeit!

Als Köln französisch wurde: veränderte sich die Welt

Die Truppen Napoleons führten nicht nur neue Gesetze und Sitten ein, nein auch die Sprache veränderte sich.

 

Einige Begriffe, die im heutigen Sprachgebrauch nicht wegzudenken sind, haben hier ihren Ursprung:

  • Us dä Lamäng“ heißt aus der Hand schütteln, etwas à la main machen.
  • Plümmo“ ist für den Kölner sein kuscheliges Federbett. Und es kommt vom französischen „Plumeau“, Feder.
  • Und wenn jemand auf dem „Troddewaar“ läuft, dann ist der Bürgerstein, das Trottoir, gemeint.

Die Franzosen schafften die Zünfte und Gaffeln ab, führten zeitweise das Papiergeld ein. Sie verboten den Kölner sogar, ihre Toten auf den kleinen Friedhöfen innerhalb der Stadtgrenze zu beerdigen.

 

Durch die Säkularisation wanderten kostbare Kirchenschätze nach Frankreich. Dank des guten Einfühlungsvermögen von Franz Ferdinand Wallraf blieb der Domschatz verschont. Den Dom benutzten sie gar als Pferdestall!

 

Andersgläubige wurden wieder in der Stadt geduldet. Sie setzten die grundlegenden Reformen: Liberté, Fraternité, Egalité auch in Köln durch.

Köln vor und nach den Franzosen

Anhand von vielen Beispielen an bereits vorhandenen Sehenswürdigkeiten erfahren Sie, wie die 20 Jahre Franzosen in Köln die Domstadt nachhaltig geprägten.

 

Zusammenfassend war die französische Herrschaft eine sehr wichtige Phase für die Stadt. Um die zahlreichen Reformen zu verstehen und auch wie die Kölner „gelitten“ haben, erfahren Sie, wie es vorher war. Das Köln in der Franzosenzeit ist die Grundlage für die spätere wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung.

Organisatorisches:

Treffpunkt: Schaufenster 4711, Glockengasse
Ende: Alter Markt
Dauer: ca. 1 3/4 Stunden

Preis:

     bis 10 Personen 130,00 €
11 bis 15 Personen 150,00 €
16 bis 20 Personen 170,00 €
21 bis 25 Personen 190,00 €

 

Ihre Fragen rund um die Stadtführung „Als Köln französisch wurde“ beantworte ich gerne per Mail info@entdecke-deine-stadt.de oder telefonisch unter 02234 – 962096 (Anrufbeantworter).

 

 

Sie sind neugierig geworden?